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DCK goes green
KONGRESSZEITPLAN
Den Kongresszeitplan (bitte etwas Geduld, Datenbankabfrage!) des 137. Kongresses der DGCH finden Sie hier!
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NEWS
28.11.2019
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
11.10.2019
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
04.10.2019
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund 1000 Abstracts und freuen uns auf einen spannenden Kongress.
01.10.2019
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
02.07.2019
Start Abstracteinreichung.
14.06.2019
Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
14.06.2019
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
 
 

Grußwort Bundesärztekammer

Dr. med. (I)
Klaus Reinhardt
Dr. med. (I)
Klaus Reinhardt
 

Der digitale Wandel ist in nahezu allen Gesellschaftsbereichen in vollem Gange – auch im deutschen Gesundheitswesen. Bildgebende Verfahren und andere IT-gestützte Methoden gehören in Kliniken und in vielen Praxen längst zum Alltag. Vielerorts profitieren Patienten von neuen telemedizinischen Angeboten. Sowohl in der Akutversorgung, zum Beispiel von Schlaganfallpatienten, als auch bei der Versorgung chronisch Kranker sind telemedizinische Verfahren und Methoden etabliert. Das Deutsche Telemedizinportal der gematik listet mehr als 170 telemedizinische Projekte auf, die zurzeit in Deutschland durchgeführt werden.

Auch im Vergleich zu anderen Branchen braucht sich das Gesundheitswesen nicht zu verstecken. Erst kürzlich kam eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu dem Ergebnis, dass Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen Spitzenreiter darin sind, Beschäftigte durch entsprechende Fortbildungen fit zu machen für den digitalen Wandel. Auch das ist ein Indikator dafür, dass Ärzte und Krankenhausträger den digitalen Wandel nicht erdulden, sondern aktiv mitgestalten wollen.

Das sollten sie auch. Denn die Digitalisierung berührt viele Kernbereiche des ärztlichen Berufsbilds. Wir stehen heute noch am Anfang. Perspektivisch hat die Digitalisierung aber das Potenzial, sowohl die Prozesse als auch grundsätzliche Prinzipien der gesundheitlichen Versorgung zu verändern. Diese Veränderungen werden aber nur dann zu Verbesserungen führen, wenn Ärzte und Patienten Vertrauen in die neuen Strukturen und Abläufe entwickeln können.

Viele Patienten fühlen sich von der Komplexität und Dynamik der Digitalisierung überfordert. Nicht wenige möchten, dass alles so bleibt, wie es ist. Damit auch diese Menschen von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren können, müssen wir sie auf dem Weg in die digitalisierte Medizin begleiten. Wir müssen ihre digitale Kompetenz stärken. Vor allem aber müssen wir Vertrauen dafür schaffen, dass sich der Ausbau digitaler Strukturen an ihren ureigensten Bedürfnissen orientiert und nicht an den Marktinteressen von Tech-Konzernen und sogenannten digitalen Plattformanbietern. Damit das gelingt, brauchen wir eine Gesamtstrategie für den Ausbau der Digitalisierung und auch einen Ordnungsrahmen, der sowohl politische, rechtliche als auch ethische Aspekte umfasst. Es ist Aufgabe der Politik, einen solchen Rahmen zu schaffen. Unser Anliegen ist es, die Politik mit unserem besonderen Blick auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen.

Unter dem Motto Intelligenz, Intuition und Individualität wird sich der 137. Deutsche Chirurgen Kongress mit diesen Herausforderungen befassen. Ich bin gewiss, dass wir spannende Vorträge und interessante Diskussionen erleben werden, aus denen wir gewinnbringende Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung unseres Gesundheitssystems ziehen können.

In diesem Sinne wünsche ich dem Kongress einen guten Verlauf.

Dr. med. (I) Klaus Reinhardt
Präsident der Bundesärztekammer


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