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DCK goes green
KONGRESSZEITPLAN
Den Kongresszeitplan (bitte etwas Geduld, Datenbankabfrage!) des 137. Kongresses der DGCH finden Sie hier!
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PROGRAMMSUCHE
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NEWS
28.11.2019
Die Bewerbungsdeadline für das Studentenforum endet am 29. November 2019! Jetzt noch schnell das Formular ausfüllen und bewerben!
11.10.2019
Die Bewerbung für das Studentenforum ist ab jetzt möglich.
04.10.2019
Die Abstracteinreichung ist abgeschlossen. Wir danken den Einreichern für rund 1000 Abstracts und freuen uns auf einen spannenden Kongress.
01.10.2019
Die Deadline zur Abstracteinreichung wurde bis zum 03.10.2019, 24.00 Uhr (MEZ) verlängert. Hier geht’s zur Abstracteinreichung.
02.07.2019
Start Abstracteinreichung.
14.06.2019
Die Ankündigung des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses steht zum Download zur Verfügung.
14.06.2019
Die Website des DCK 2020 - 137. Deutschen Chirurgen Kongresses ist in Betrieb.
 
 

Grußwort Bundeswehr

Dr. med. Ulrich
Baumgärtner
Dr. med. Ulrich
Baumgärtner
 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende und Pflegekräfte,
liebe Kameradinnen und Kameraden,

die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) gründete sich im Jahr 1872 in Berlin. Die Mediziner der ersten Stunde waren mit den Ergebnissen der Kriegschirurgie unzufrieden. Unter ihnen waren auch Chirurgen und Generalärzte mit Kriegserfahrung. Eine systematische Aufarbeitung sollte erreicht werden, weshalb die militärischen Erfahrungen auf diesem Gebiet einen großen Anteil an der Entwicklung der modernen Chirurgie haben.

Von Anfang an war klar, dass die Gesellschaft eine jährliche Fachzusammenkunft abhalten möchte. Der erste Kongress der DGCH tagte vom 10. bis 13. April 1872 in der Friedrich-Wil-helms-Universität in Berlin. Er thematisierte unter anderem den „Vergleich der Knochenbrüche der unteren Extremitäten in Kriegs- und Friedenszeiten“.

Viel hat sich seit dieser Gründungszeit verändert. Nunmehr sehen wir dem 137. Deutschen Chirurgen Kongress entgegen, der sich den Themen Intelligenz, Intuition und Individualität widmet.

Militärchirurgie und zivile Chirurgie haben sich über die Jahre nicht gleichförmig weiterentwickelt. Sie waren auch nicht immer eng miteinander verbunden. Seit nunmehr 20 Jahren ist jedoch eine neuerliche, inzwischen dynamische Annäherung und ein immer intensiv werdender Austausch der Militärchirurgie mit den zivilen Fachgesellschaften zu beobachten.

Basis dieser engen Zusammenarbeit war und ist die fundierte wissenschaftliche Tätigkeit der Sanitätsoffiziere und die sich daraus entwickelnde Mitarbeit in den Arbeitsgemeinschaften und Gremien der Fachgesellschaften. Sehr enge Verbindungen und gemeinsame, zielgerichtete Anstrengungen bestehen bereits mit der DGU und der DGAV. Auch in allen anderen chirurgischen Fachgebieten und Fachgesellschaften, wie der Deutschen Gesellschaft für Gefäß-chirurgie und Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie finden sich sowohl Militärchirurgen als auch militärchirurgische Inhalte. Gleiches gilt für die Gesellschaften der Neurochirurgen und der plastisch rekonstruktiv tätigen Chirurgen. Auf dieser Grundlage finden sich in vielen Fachgesellschaften Arbeitsgemeinschaften oder Sektionen, die sich mit Einsatz- und Katastrophenchirurgie befassen. Diese werden meist durch Militärchirurgen geleitet.

Die Kooperation zeigt sich in vielen Facetten: Intensive Bemühungen in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die Gewinnung chirurgischen Nachwuchses und gemeinsame Kursformate und Forschungsprojekte. Dabei überzeugen alle Bereiche durch höchste fachliche Qualität und höchsten fachlichen Anspruch.

Ich möchte nicht vergessen, in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Reservistenarbeit für die Ziele der Landes- und Bündnisverteidigung zu betonen. Mein besonderer Dank gilt dabei den Reservistendienst Leistenden in unseren Bundeswehrkrankenhäusern. Ich freue mich über jede Intensivierung in diese Richtung und möchte ausdrücklich für Reservistendienstleistungen im Sinne der gemeinsamen Aufgabenbewältigung werben.

Ein Zukunftsschwerpunkt für die Militärmedizin besteht auf dem Gebiet der Robotik und Remote Unterstützung von operativen Prozessen. Robotik und digitale Unterstützung sind bereits jetzt in den Kliniken allgegenwärtig. Die Weiterentwicklung dieser Techniken bedarf intensiver gemeinsamer Anstrengung. Ziel ist es dabei, zukünftige Aufgaben auch in Katastropheneinsätzen, friedenssichernder und friedenserhaltender Szenarien zu bewältigen.

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr mit seinen Krankenhäusern sieht sich selbst als Teil des gesamten Gesundheitssystems. Die Fachgesellschaften sehen dies inzwischen genauso. Die gewachsene Expertise und die besonderen Fähigkeiten in der Militärchirurgie können gut mit den Erfahrungen im zivilen Bereich vernetzt werden.

Wir sind dankbar, mit unseren Militärchirurgen anerkannte Mitglieder der chirurgischen Gemeinschaft sein zu können und freuen uns auf den Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Ziele.

In diesem Sinne wünsche ich einen konstruktiven Erfahrungsaustausch, anregende Ideen und gelebte Kooperation während des diesjährigen Deutschen Chirurgen Kongresses,

Ihr

Dr. med. Ulrich Baumgärtner
Generaloberstabsarzt, Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr


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Chirurgische Allgemeine